Leseranlage von Werner M. L. aus F.

Update 16. Januar 2018

Hallo an alle Gleichgesinnten,

auch ich möchte meinen Beitrag zu dieser tollen Rubrik „Leseranlagen“ leisten. Es ist mal ganz interessant zu sehen u. zu lesen, was für Komponenten so in anderen Hörräumen (Wohnzimmern) den Ton angeben. Es ist vielleicht die schönste Nebensache der Welt – oder zweitschönste, wie man’s nimmt!

Bei mir hat das so ungefähr anno 1971 angefangen, mit dem Cassettenrecorder SL-51 von ITT Schaub-Lorenz, den ich zu Weihnachten geschenkt bekam. Der SL-51 befindet sich in einem spielfähigen Zustand! Habe vor einigen Jahren aus 2 wieder einen voll funktionsfähigen hergerichtet. Bei diesem von 1971 war eine Democassette von Polydor mit div. Instrumentalmusik dabei, u. a. auch von James Last das Musikstück „Adalita“, und diese Interpretation gefiel mir so gut das mich diese – seine – Art von Musik von da an begleitet, und immer wieder aufs Neue begeistert! Er war einer der besten seines Genre,- und hat auch viele audiophile Platten veröffentlicht. Leider ist er in den Medien etwas stark in Vergessenheit geraten, wie einige andere auch!

Auch drehen sich bei uns auch Single Platten auf dem Pro-Ject, da gibt es als bei uns von Zeit zu Zeit einen so genannten „Single-Platten“ Abend, da wird flott aufgelegt – auch div. Lp’s -, und zwar mit den guten alten Schlagern der 60er – 90er Jahre, und mit einer guten Flasche Badischem Wein…das hat was!

Da brauchen wir keine Helene Fischer, Andrea Berg, Vanessa Mai, u. ä. diese hört man ja sehr oft im Radio, einfach nur schrecklich!!

Später habe ich gleich zweimal die Erfahrung machen müssen, wie wichtig ein seriöser Händler ist: Da wurden einem von „so genannten Fachhändlern“ Komponenten verkauft, die in keinster Weise zusammenpassten, da man ja bei einer solchen Anschaffung zu einem „so genannten Fachhändler“ geht, wenn es um den Kauf einer High-End Anlage geht, braucht man ja dessen fachliche Unterstützung, aber bei manchen geht es ja nur darum das Kasse gemacht wird, ob der Kunde zufrieden ist oder nicht, egal!

Aber man lernt ja daraus. Und jetzt habe ich einen Händler, mit dessen Hilfe ich meine Anlage Stück für Stück zu dem machte was sie heute ist, sowohl klanglich als auch optisch! Zudem steht sie in einer Wohnung, wo nicht geraucht wird und es auch keine Haustiere gibt, ganz zu schweigen von der schädigenden Wirkung des Nikotins, sowohl für den Mensch, als auch für die Komponenten.

Den Tonabnehmer montiere ich immer selbst, da ich die dafür notwendigen Erfahrungen und Hilfsmittel besitze. Der Plattenspieler ist ein Pro-Ject XPerience Acryl SB Super Pack mit Tonarm Project Evolution, daran läuft ein Tonabnehmer Dynavector DV 20 X2, das Tonarmkabel Van den Hul Hybrid 502 liefert dessen Signal an die Electrocompaniet Phonostufe ECP 2. Die Phonostufe bietet sehr vielfältige Einstellmöglichkeiten für MC/MM Tonabnehmer! Klanglich über jeden Zweifel erhaben. Von der Phonostufe wird das Signal symmetrisch mit einem HMS Sestetto Mk 3 an den Vollverstärker Electrocompaniet ECI 5 MK2 weitergeleitet, und über das HMS-Lautsprecherkabel Gran Finale an die Lautsprecher Dynaudio Contour 1.4 weitergeleitet. Unterstützt werden die Contour von einem Subwoofer Dynaudio Sub 250.

Alle Komponenten sind phasenrichtig angeschlossen – eine Klangoptimierung die nichts kostet, und sehr viel bringt und dennoch hin und wieder nicht beachtet wird! Bei einer Gebäudesanierung im Jahre 2010/11, habe ich mir einen eigenen Stromanschluss für meine Anlage legen lassen, mit vorgeschalteter Schmelzsicherung.

Die weiteren Komponenten meiner Anlage:

  • CD-Spieler: Electrocompaniet EMC–1 UP (Update im Mai 2013) mit CD Spider Puck.
  • Tuner: Revox B-160.
  • Cassettendeck: Revox B–215.
  • Bandmaschine: Revox B–77.
  • Netzteil für Plattenspieler: Pro-Ject Speed Box DS.
  • Netzleiste: HMS Energia MK 2.
  • Netzkabel: HMS Gran Finale, Suprema; Electrocompaniet PowerCord; und Groneberg.
  • Gleichspannungsfilter: tk-Audio GF 1-20.
  • NF-Kabel: HMS Duetto, Sestetto Mk 3; Oehlbach NF 214; Viablue NF-B Subwoofer; und Cardas Quadlink Five.
  • Kopfhörerverstärker: Corda Jazz (Geheimtipp)!
  • Kopfhörer: Beyerdynamic T 1.
  • Kopfhörerständer: Sieveking “Omega“.
  • Zubehör: HMS Netzsteckdose; Last 5 Nadelreiniger; Audiotechnica AT 607; Plattenbürste „Super Exstatic“; Logitech „Harmony One“ Systemfernbedienung, Schön Justageschablone für Tonabnehmer und Tonarm; Auflagekraft Messgerät Technics SH 50 P 1; DHFI Mess u. – Hörtestschallplatte Nr. 2.
  • Rack: Creaktive Audio, Ausführung Ahorn – wie ich meine, eine der schönsten Arten, um Komponenten unterzubringen, vor allem brauche ich keinen Kniefall zu machen, um die Geräte zu bedienen. Das Tonband steht auf einem selbstgebauten Tisch. In den Schrankelementen habe ich LP’s und diverses Zubehör untergebracht.

Anmerkung zum Revox–Cassettendeck und -Bandmaschine: Es überrascht mich immer wieder aufs Neue, zu welchen klanglichen Fähigkeiten diese Komponenten, vor allem die gute alte Compactcassette – das Tonband sowieso – imstande sind. Das ist noch „richtig gute Technik“! Wenn ich da an den ganzen Plastikmüll und die so genannten „Brüllwürfel“ denke, die man mit dem kleinen Finger heben kann.

Und was soll ich sagen: Das Ganze klingt einfach himmlisch und völlig losgelöst – so muss es sein – und besitzt einen unheimlichen Spaßfaktor! Das schönste daran ist: besuche, ich wieder mal eine High-End Messe und kann hinterher sagen, das was ich zuhause habe, da kommt nie das Gefühl auf etwas neues kaufen zu müssen, weil hier stimmt einfach alles! Die Anlage kann auch unglaubliche Emotionen transportieren, deshalb unser Motto:: Musik ist unser Leben, die wird es immer geben.

Das wird gerne bei uns gehört: James Last, Udo Jürgens, Abba, Bergfeuer, Schürzenjäger, Oldies deutsch und Englisch, Instrumental. u. ä.

P.S. Bei Fragen kann man mir gerne unter matterhornmoritz@web.de schreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Werner M. L. aus F.

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