
Sehr geehrtes Team,
gerne mache ich in dieser Rubrik mit und stelle Ihnen meine Anlage vor, die ich mir im Laufe der Jahre weitgehend aus gebrauchten HIFI-Bausteilen so zusammengestellt habe:
- Vollverstärker Luxman L 505 uXII für Bi-Amping (Hochtöner)
- Accuphase Endstufe P 350 A für Bi-Amping (Mitten/Tieftöner)
(beide Geräte nicht nur Stereo, sondern auch für SR-Frontkanäle als Schaltzentrale vorrangig für rein analoges Stereo - Accuphase UKW-Tuner T 1200 mit Digitalausgang
- Magnum Dynalab Zimmernantenne (verstellbarer Dipol)
- Sony DAT Recorder
- AVM Phono Rotation R 30.3 (mit blauer Plattentellerausleuchtung)
- Audio Technica MM-System
- Teac Doppelkassettendeck W 1200 für Aufnahme Akustikinstrumente
- Philips dynamisches Monomikrofon SBC 960
- Millenium Mikrofongalgen mit Fuß und Notenständer
- Beyerdynamic Over-Ear Stereokopfhörer DT 911
- AVM Vorstufe PA 30.3 für digitale Geräte
- Apple Mac Book 2012 mit entsprechender Software als SACD/Hires-Player
und zur digitalen Aufnahme von Musikinstrumenten mit der Garage-Software - Apple i-Pad 9 (Steuerung AVM Vorstufe zur Nutzung u. a. von Spotify etc. )
- AVM Monoblöcke M 30 (Verstärkung SR-Kanäle)
- AVM Monoblock M 5 (Verstärkung Center-Kanal)
- Rotel DVD-Audio Player RDV 1050
- Rotel AV-Receiver RSX 1550 (nur als AV-Vorstufe verwendet)
- Microsoft X-Box Spielkonsole
- Loewe HD TV Media 40
- AVM Röhren-CD-Player mit DAC (CD 5.2)
- Dynavox Netzfilter mit Display
- Daynavox 8 er-Netzleiste mit Überspannungsschutz
- Oehlbach 10 er-Netzleiste
- Furutech 1 er-Wandsteckdose (vergoldete Kontakte)
- Oehbach Powerchord (Kaltgerätezuleitung für HIFI-Bausteine)
- Klangmodul-Sicherungshalter mit vergoldeter Feinsicherung
(aufgeklemmt auf eine Hager-Hutschiene im E-Unterverteiler) - B&W 702 Signature (Main und Stereo)
- B&W HTM4 Diamond (Center)
- B&W 705 Signature (Surround)
- B&W Aktivsubwoofer ASW 610 XP
- hochwertige unsymetrische Cinchleitungen z. B. von Hama
- symetrische XLR-Leitungen von Audio Quest (Red River)
- Goldkabel Lautsprecherzuleitungen und Digitalstrippen
- Jaspers Musiker-Rack (ist stufenlos höhenverstellbar undneigbar), Einlageböden Eigenbau mit Material aus Baumarkt
Es gibt auch „Objekte“ im Hörraum die als Schallabsorber wirken.
Wegen des hohen Anlaufstromes der drei AVM – Monoblöcke wurde ein eigener Stromkreis für 16 Verbraucher (alle für Unterhaltungselektronik) vorgesehen (mit trägem Auslösungsverhalten bei der Sicherung, eine Anlaufelektronik zum zeitversetzten Durchschalten der ortsveränderlichen Netzsteckdosen war so nicht erforderlich).
Die beiden Surround-LS-Strippen liegen im AP-Sockelkanal der Heizung. Trittschalldämmung unter Laminat mit Dampfbremse. Wandoberfläche mit „Raufaserstruktur“ auf Glattputz mit Anstrich.
Trotz technisch „veralterter“ Surroundbausteine ist der Betrieb in Stereo weitgehend auf der Höhe der Zeit. Aus „Multikanal“ bin ich wieder der „Stereofraktion“ beigetreten und höre v. a. mit dem „Luxmann-Amp“ in Bi-Amping vorher so nie gekannte Feinheiten heraus und auch die Bühnenwirkung ist quasi nach hinten gestaffelt. Gerade auch bei der Kopfhörernutzung fällt das sehr positiv aus, da man nicht nur Links-Rechts „über Kopf“ hört, sondern „frontal“. M. E. hört man so bei Stereo, wie sich das sich der Toningenieur mal vorgestellt hat. Surroundprozessoren „verbiegen“ m. E. das Original. Gerade beim Monitoring für das Homerecording mit Saiteninstrumenten wie z. B. bei meiner Ukulele fällt dieses Feintuning des Luxmangerätes positiv auf. Dies stellte ich so auch bei einigen feinsinnigen Classickonserven fest. Ein Vollverstärker, oder die Kombi aus Vor- und Endstufen, ist m. E. neben Boxen der wichtigste Baustein einer Kette. Für mich ist da der Luxman gerade bei Classic die bessere Wahl. Man kann durchaus sparen, wenn man die Geräte über einen Fachhändler gebraucht erwirbt. Diese sind dort etwas teurer als bei Privatpersonen, dafür bekommt man aber eine Garantie und Service.
Das ist nicht nur resourceschonend – Secondlife ist auch klimafreundlich.
Die her gezeigte Anlage würde zum Neuwert ca. über 50.000 € kosten. Durch gezielte Suche (u. a. im Netz bei „Audio Markt“ u. v. a. Portalen) wurde jedoch nur ein Bruchteil aufgerufen. Die Berichterstattungen der einschlägigen Zeitschriften ist zwar bei der Gerätesuche hilfreich, doch
letztlich zählt nur der subjektive Höreindruck Zuhause in nicht das Probehören im Studio. Mit meinem Beitrag soll einmal aufgezeigt werden, dass das schöne Hifi-Hobby doch auch mit eingeschränktem Budget möglich ist. Gerade in den trüben Wintermonaten ist die Freude an der Musik aufhellend.
Mit besten Hifi-fidelen Grüßen
Michael M.






